Liebwerte Gemeinde,
beim Scrollen durch meine Rendsburg-Ordner bin ich auf dieses Klassenfoto gestoßen. Es liegt bei mir unter „Rendsburg 2004“, ich bin mir aber recht sicher, dass es von 2002 ist!

Für den schnellen Hunger zwischen zwei Postkarten
… erquickend und labend!
Meine Reise in den Süden der Republik führte bei Anja vorbei, und so lud sie mich zu einem netten Abend ein.
Nach Speis und Trank gings ans Karteln – und am nächsten Tag ging unsere Produktion per Post an einige von Euch ZeichnerInnen.
Dort sollten sie inzwischen angekommen sein, unten eine Übersichtsaufnahme.
Collagen waren für mich bisher nicht sehr ansprechend. Das dachte muss ich einfach mal austesten: schnippeln, freistellen, bisschen justieren, das sollte doch möglich sein. Was Text dazu (Kat!) und gut is.
Und auch Vorgaben oder Ergänzungen in diesem Entwurf, mit unseren geliebten Zeichenmaterialien, bringen enorme Möglichkeiten – das hat man schnell raus.
Und so sind 12 Karten bei Anja entstanden:
Um 22 Uhr waren wir letztlich dann doch recht erschöpft – ich finde es immer wieder erstaunlich wieviel körperliche Energie für solch „simple“ Tätigkeiten wie Karteln aufzubringen ist.
Wünsch Euch viel Spass und noch einen schönen Sonntag Abend.
Hans
Ich war gerade zwei Wochen in Kreta in einem kleinen Ort an der Nordküste, wo ich diesen Mann aus Straßburg getroffen habe, der aussah wie ein englischer Lord, der sich als Fritz maskiert hat.
Das Bild entstand auf dem IPad in Procreate und ist die Überarbeitung einer Tuschezeichnung aus dem Skizzenbuch. Nun bereue ich, dass ich so lange gezögert habe, dieses geniale Werkzeug zu nutzen, denn es ermöglicht mir endlich Dinge zu tun, von denen ich lange nur geträumt habe. In der nächsten Zeit werde ich hier und auf meinem blog posten, was ich in Kreta gemacht habe. Ich hoffe, es gefällt Euch. Viele Grüße.
Ihr dürft mich gern objektophil nennen, denn so wie ich mich jedes Jahr im August neu in meinen MUJI-Gelstift 0,30 mm verliebe, oder in mein Lieblings-Aquarellpapier Hahnemühle Torchon 275 g/m2, oder in die alten abgeschabten und wunderschönen BEGA-Lampen (aus Menden!) auf dem Nordkolleg-Gelände – so vergucke ich mich seit 31 Jahren immer wieder neu in die freilaufende Herde der Stühle auf dem Nordkolleg-Rasen. Selbst, wenn es diese Möbel 1990 in dieser Form noch gar nicht gegeben haben mag – ich liebe sie mindestens schon so lange und habe vielleicht als Kleinkind bereits von ihnen geträumt (das erklärt einiges!) und dann sanft geschlummert und mich gut aufgehoben gefühlt. Ach, wo die Liebe hinfällt …
Love and peace
Panne