Liebe Rendsburger Zeichner*innen!
Bald eröffnet die wunderbare Welt der tierischen Zeichnerei in Speyer! Die „echten“ Einladungen auf Papier habt ihr hoffentlich bereits im Briefkasten gehabt. Hier ist die herzliche Einladung zur Vernissage und zur Ausstellung.
Herzlich grüßen
Lotte, Ari, Peter & Oliver
Postkarten-Ausstellung von Fritz in Berlin
Wie ich aus Korrespondentenkreisen erfahren habe, ist in Berlin gerade in der Galerie KUNST40 (Breite Straße 40, 14199 Berlin-Schmargendorf, E-Mail: ulrich(ät)kunst40.de) eine Ausstellung mit 1000 Postkarten eröffnet worden, die Fritz zum Thema „Baum“ in den Jahren 1993-2014 an Bärbel Scherhag (neben Sabine Weigle) geschickt hat.
Es gibt ein Buch dazu und eine Karte mit Rendsburg-Motiv ist auch ausgestellt.
Fotos: Michael Reithmeier (Danke!)
Zur Vorfreude-Erregung
https://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article251707230/Trip-mit-Tropf-und-Der-Baerbeiss-von-Josephine-Mark-Wie-kindgerecht-sind-Krebs-und-schlechte-Laune.html
Campiello dei morti
POLO Ausstellung im Caricatura Museum
POLO wohnt im schönsten Museum der Welt
Am Mittwoch, den 29. Mai war es endlich soweit: Die Ausstellung von POLOs Lebenswerk wurde sehr feierlich im schönsten Museum der Welt, dem Caricatura Museum Frankfurt, eröffnet. Der Elch ist sichtbar hocherfreut!
Die Ausstellung
Nele Metzig, Max Christian Graeff und das ganze Team des Museums haben eine wundervolle Ausstellung erarbeitet und zusammengestellt. Alles ist hier zu finden: Heitere Mini-Kritzel-Schnipsel, Cartoons, Ölmalerei, Rendsburger Portraitstreifen und Filmausschnitte mit POLOs Kaffeemaschinen-Performance. Der Bildhauer Sigi Böttcher hat POLOs Zeichenhund sogar als große Skulptur gebaut! Es ist unglaublich und berührend, dass man das POLO-Universum so geballt an diesem Ort bewundern kann. Dann ist POLO ganz lebendig und nah.
Die Eröffnungszeremonie
Ari hatte die Ehre, eine Laudatio auf unseren lieben Rendsburger Zeichenfreund POLO zu halten. Ein aufregender Moment! Ari fand genau die richtigen Worte und bekam großen Applaus. Auch Martin Sonntag (der neue Museumsdirektor) und das Duo Oha! (Maik Ollhoff und Mitch Heinrich / Musik-Performance) würdigten POLO ganz wunderbar.
Im Katalog zur Ausstellung gibt es neben POLOs fantastischen Bildern auch geschriebene Beiträge von Peter P. Neuhaus, Max Christian Graeff und Katharina Greve. Das schöne dicke Buch ist bei Lappan erscheinen und natürlich sehr zu empfehlen!
Rendsburger Zeichnerei und die Portraitstreifen
Die Rendsburger Zeichnerei spielte eine beachtliche Rolle in POLOs Leben. All die fabelhaften Portraitstreifen hat er gesammelt und sie sind Teil des Nachlasses geworden, der im Museum seine Heimat gefunden hat. Und so sind auch alle Teilnehmenden der Rendsburger Zeichnerei an der Ausstellung beteiligt! Viele dieser Streifen sind liebevoll in Glasvitrinen angeordnet und es macht Spaß, sie genau zu betrachten und sich an die Jahrgänge ihrer Entstehung zu erinnern.
Das Caricatura Museum Frankfurt – eine riesige Schatzkiste
Panne, Ari und ich hatten zwei wundervolle Tage rund um diese Ausstellung im Caricatura Museum Frankfurt. Neben POLOs Werken gibt es außerdem noch die fantastischen Selbstportraits von F. W. Bernstein zu sehen, denen ein eigenes Buch gewidmet ist (Postkarten vom Ich / Favoritenpresse) und die neuesten Arbeiten von Hans Traxler.
Was für ein Glück, dass POLO an diesem magischen Ort der komischen Kunst sein Zuhause gefunden hat. Schaut’s euch an! Wir sind glücklich und erfüllt wieder abgereist und kommen bestimmt bald wieder.
Liebe Grüße in die Runde!
Lotte, Ari & Panne
San Giacomo dall’orio
Cöpfe in Kafés (zur Abwechslung aus Venedig)
Polo im Museum!
Postkarten vom Fritz
In der Knödelmanufaktur in Wien
Der Wiener Stadtteil mit dem albernsten Namen ist natürlich Wien Albern. Albern ist aber nichts in Albern. Tatsächlich ist Albern vom Albernsein so weit entfernt wie der Stadtteil von dem, was man sich gemeinhin unter Wien vorstellt. Hoffentlich hat Albern auch einen Keller, so dass es wenigstens einen Ort gibt, an dem man lachen kann. Das Albernste an Albern ist sicher, dass jeder, der hierherkommt, sich einbildet, der erste zu sein, der diesen Witz macht. Um zu dem Ort zu kommen, der am allerwenigsten albern ist in Albern, muss man kurz durch Niederösterreich und an der Bushaltestelle „Alberner Hafen“ und dem Polizeiübungsplatz mit der Adresse „Sauhaufen“ (man kann es sich nicht ausdenken) vorbei, dann kann man den „Friedhof der Namenlosen“ am Rande der Donau besuchen, auf dem zwar nicht nur Namenlose liegen, aber eben auch die vielen Ersoffenen, die von der Donau hier wieder ausgespien wurden. Danach empfiehlt sich ein Besuch in der Gaststätte Knödelmanufaktur. Reichlich Kohlenhydrate machen auch das unalbernste Gemüt glücklich und man kann Albern dann doch mit einem Lächeln wieder verlassen.














