Goethe starb am Weltwassertag

Tja, so geht’s: Heute wäre ich eigentlich zu einer gemeinsamen Lesung mit Christian Maintz und Matthias Politycki im Altonaer Museum in Hamburg. In der ausgezeichneten Peter-Rühmkorf-Ausstellung hätten wir ein bisschen was von ihm und von uns vorgelesen … abgesagt, wie alles andere auch.

Also: Rühmkorf lesen, Goethe feiern und nebenbei ein paar Tulpen zeichnen … again and again, ever try, ever fail, no matter usw usf. – neue Tulpen, neues Glück!

Grüße in die Runde – und schön gesund bleiben!
Panne

8 Antworten auf „Goethe starb am Weltwassertag“

  1. Lieber Panne, wie schade, dass so viel ausfallen muss, was Spaß gemacht hätte. Und was für ein Glück, dass die heitere Zeichnerei uns auch im isolierten Homeoffice möglich ist. Tolle Tulpen! Gerne mehr davon, Bilder gucken macht froh! Beste Grüße – Lotte

  2. lieber Herr Panne,
    auch ich schätze Deine Tulpen (zumal in meiner Lieblingsfarbe) aufs höchste – mehr davon, ein ganzes Tulpenmeer wünsche ich mir (wenn ich darf auch zwei oder drei oder gerne noch mehr dieser Meere).

    Gerade habe ich gelernt (Yukos Insta): Holland entsorgt Blüten und Pflanzen, da die Blumengeschäfte geschlossen werden müssen. Floristen werden ausgesperrt. Schlimm.
    Doch was ist mit all den anderen kleinen Geschäftsinhabern, deren Angestellte und Helfer, die jetzt schliessen müssen. Wo kommt denn da die Kohle jetzt her?
    Und dann gibts in Folge bald auch die „Grossen“, die mittelständischen Arbeitgeber, die um Sozialkontakte zu vermeiden bald auch schliessen müssen (so ists ja heute in Italien verkündet worden).

    Deine schönen Tulpen helfen da, glaubs mir, die helfen einfach dadurch dass es was zum Freuen gibt, dass noch etwas geht. Dadurch dass noch was gemacht wird.

    Das NK hat diese Woche seine (aus bekanntem Grunde) abgesagte Lesung gestreamt, Dank tüchtiger Helferlein, die technisch und überhaupt auch mit grossem Engagement allerhand auf die Beine stellen.
    Das finde ich einfach toll, und kreativ.
    Sie wandeln einfach mal so das aktuell dringend nötige social distancing in eine grossartige Möglichkeit für alle Interessierte, dennoch teilzunehmen.
    Da passiert aktuell was, da machen (junge und junggebliebene) Menschen ein Ding, IHR Ding.

    Sicher ist der Einsatz von Kommunikationstechnik nicht für jede kulturelle Veranstaltung eine brauchbare (ich will jetzt nicht sagen Alternative, ich werde es nennen) Ausweichmöglichkeit.

    Ich empfinde heute , mitten in der aktuellen Ansteckungsproblematik, sehr sehr viele Chancen für neue Sehweisen, andere Beurteilungen, Vorgehensweisen.
    Es gibt viel Neues (ggf auch altes Neues) was JETZT erkannt werden möchte und unser gesellschaftliches Zusammenleben, unsere Wirtschaft, unsere industrielle Produktionsweise, unser Leben, unserer Denkweise umgestalten wird. Oder zumindest könnte.
    Tatsächlich ist das aktuell unsere grosse Chance, unser persönlicher und gesellschaftlicher Kampf gegen die Bedrohung durch dieses Virus, und die dadurch freigesetzten kreativen Kräfte.

    Wir sollten sie einfach nutzen. Würde ich gerne vorschlagen.

    Gerne weitere gelbe Tulpen sehend wünsche ich
    bleib gesund, Herr Panne, bleib bloss gesund.
    Hans

    1. Lieber Hans.

      Der längste Kommentar in diesem Blog – wow! Dank fürs Tulpenlob, ich geb es weiter an die Tulpen 🙂
      Es sind schon dramatische Zeiten. Man muss gleichzeitig ein Auge aufs persönliche Verhalten haben wie auch auf politisch-gesellschaftliche Veränderungen. Und dann geistern da im Kopf ja auch noch ganz eigen Spukereien und Dissonanzen rund um Bekannte, Verwandte, Sicherheiten, … herum. Alles etwas anstrengend.
      Ich hoffe, es geht Dir gut und Du tust Dir selbst angenehme Dinge.
      Beste Grüße von M nach D
      P

    1. Das hätte mich wahrlich sehr gefreut, lieber Peter. Aber weil Knutschen grad nicht geht … ist ein Ersatztermin auf den 17.5. prognostiziert. Mal sehen, wie sich bis dahin alles so entwickelt … Grüße!

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