Wer auch immer das Café Prückel geplant und gebaut hat, muss sich gedacht haben: Der Mensch hat Bedürfnisse. Oben tut er was rein, unten muss es wieder raus. Darum ist der Gastraum oben und die Toiletten sind unten. Und damit der Mensch, auch wenn er oben des Guten zuviel hineingetan hat, trotzdem noch rechtzeitig nach unten kommt, bauen wir nicht nur eine Treppe, sondern gleich zwei, eine links herum und eine rechts herum, so ist für jeden was dabei. Ungeschickt ist aber, dass beide Treppen erst nach dem Gang durch ein Nadelöhr zu erreichen sind, denn der Abgang zu den Klos befindet sich mitten im Eingang zur Küche, so dass es gar nicht möglich ist, einem der vielen geschäftigen Ober nicht auf die Füße zu steigen oder ihm wenigstens im Weg herumzustehen. Vielleicht mochte der Architekt keine Ober oder keine Gäste oder überhaupt keine Menschen oder er gehörte zu denen, die immer bloß schnell auf einen Kleinen ins Kaffeehaus eilen und darum nie Zeit haben, die Pointe auch ordentlich zu Ende zu erzählen.
Auf dem Sprung nochmal abgebogen

Das war sicherlich eine mega tierische Vernissage!
Ich war schon auf dem Sprung nach Speyer,
um mir den liebevoll umgesetzten Zoo mal anzuschauen und mit euch auf das Gesamtwerk anzustossen – zumindest mit denen, deren Killerzellen dem Virus trotzen. Da verstellte doch glatt mein Sohn die Weichen meiner Sprungbahn in Richtung Amsterdam, wo wir dann gemeinsam das WoE verbrachten . Tja, es gibt unverhoffte Abbiegungen im Leben… . 😉
Bis zum nächsten Sprung nach Rendburg.
Wir seh’n uns!
Expertenbefragung
So sah das Tier des Tages zwischendurch aus
Hier kannst Du das Video sehen:
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Bevor mich das Virus aus der Arbeit herausschleuderte, konnte ich grad noch dieses kleine Video drehen. Da waren die ca. 380 Bilder bereits sortiert, ausgelegt und fürs Rahmen vorbereitet.
Die wirklich harte Arbeit haben dann alle anderen erledigt – siehe Lottes Beitrag. Aber da leg ich schon schwitzend im Bettchen 🙂
Merci an alle, die beigetragen haben – mit Bildern, Arbeit, Geld, Vernissagebesuch und sowieso.
So hängt das Tier des Tages
Liebe Rendsburger Zeichnerinnen und Zeichner
Hier kommt eine kleine Zusammenfassung rund um die Ausstellung „Das Tier des Tages“ in der Städtischen Galerie in Speyer.
Frohen Mutes reisten Panne, Ari und ich am Dienstag, den 25. Juni nach Dudenhofen und wurden bei unseren „Herbergseltern“ Oliver und Stella herzlich empfangen und für die folgenden Tage bestens untergebracht.
Tierisch viel Arbeit
Mittwoch früh begannen wir direkt mit der Arbeit: Bilder sichten, sortieren und auf Rahmen verteilen. Unsere Tiere schlugen alle Rekorde: Der gesamte Rahmenfundus der sehr gut bestückten Galerie wurde mit unseren Tieren gefüllt!
Leider gab ein Tier sein Gastspiel, das gar nicht willkommen war: Corona dünnte unsere Mannschaft nach und nach aus und zwang einige von uns während der Vorbereitungen zu pausieren.
Zum Glück halfen die Damen der Familie Ruffing-Schollenberger fleißig mit, so dass wir trotzdem alle Tiere in die Rahmen zwingen konnten (Danke Stella und Selina!). Das war wichtig, denn das Schreiner-Team der Galerie stand am Donnerstag Morgen pünktlich parat, um die Bilder höchst professionell nach unseren Wünschen in den lichtdurchfluteten Räumlichkeiten aufzuhängen.
Tiere in den Medien
Am Donnerstag Nachmittag gab es eine Pressekonferenz. Wir erzählten viel über das Rendsburger Seminar, den Gründer F. W. Bernstein, die Tradition der Tagestiere und die Zeichner*innen, die über die Jahre wie eine richtige Familie zusammen gewachsen sind.
Die Journalist*innen hörten gut zu und es erschien ein gut geschriebener Artikel als Vorankündigung in der Zeitung. Sogar der Hörfunk zeigte Interesse und plant demnächst einen Beitrag über die Ausstellung.
Die Eröffnung
Am Freitag war es dann so weit: Die Eröffnung begann um 18:00 Uhr in der Galerie. Es reisten viele liebe Teilnehmende aus unserer Gruppe an und besuchten die Tiere in ihrem neuen Zoo-Gehege zu Speyer. Die Vernissage war sehr gut besucht, über 100 Menschen wurden gezählt!
Musikalische Tiere
Die Musik zur Eröffnung spielten Isabel Eichenlaub & Dietmar Fuhr. Passend zum Thema gab es unter anderem Interpretationen von Camille Saint Saëns‘ Karneval der Tiere (Schwan und Elefant).
Unsere Tiere sind nun bis zum 1. September in Speyer zu sehen. Die Stadt ist wunderschön, der Wein in der Region ist köstlich und die Menschen dort sind gastfreundlich und humorvoll. All das ist unbedingt eine Reise wert!
Herzlich grüßt in die Runde – Lotte
Grüße aus dem Norden!
So ’n Mist!
Im Café Kriemhild in Wien
Ein hübsches und hippes Lokal für die studentische Jugend und alle, die noch Jahre später daran glauben, dass man es ihnen nicht ansieht. Ihren Siegfried wird Cream Hilled dort nicht treffen, eher einen angehenden Germanisten, der Arno Schmidt liest, weil das Verbissene vermeintlich zum Veganen passt. Man kann aber auch entspannt einfach so hingehen und eine Melange aus Kriem und der guten Alt-Wien-Röstung schlürfen. Hmmm!













